Das ehrliche Interview (3) - 20 Sekunden Umarmung sind schon genug!

01. Mar, 2018

Diesmal: Doreen Knapp, 41,  Hebamme und Trainerin & Fachdozentin für Gesundheitsmanagement

 20 Sekunden Umarmung sind schon genug!FOTO Doreen

Doreen und ich haben uns 2009/10 kennengelernt. Damals war ich mit meinem zweiten Sohn Till schwanger. Ich suchte eine Beleghebamme, die mich vor und während der Geburt begleitet und auch anschließend die Nachsorge übernimmt. Da ich bei der ersten Geburt schon so gute Erfahrungen mit einer Beleghebamme gemacht habe, aus diversen Gründen aber nicht mehr im gleichen Krankenhaus entbinden wollte und die Beleghebammen fest bestimmten Krankenhäusern „zugeordnet“ sind, kam ich über Langenfeld und Empfehlungen auf Doreen. Was ein Glücksfall! Wir verstanden uns sofort sehr gut, und auch die Geburt von Till lief wunderbar: Heftig, schnell und ohne jede Unterstützung wie Wehenmittel und PDA. Es war ein unfassbares Erlebnis, was mein Körper alles leisten kann, wie gut das gehen kann und vor allem: Es macht einen riesigen Unterschied mental und auch im Schmerzerleben, wenn du dich in guten Händen weißt. Doreen hat diese Hände 😊. Und ich mochte von Anfang an ihren guten Humor und ihre zupackende und realistisch-pragmatische Art. Nach der Geburt (sie prophezeite mir weitere Kinder, wozu es aber nicht mehr kam) haben wir uns dann nach einiger Zeit aus den Augen verloren. Aufgrund unserer jetzigen Berufe (Doreen sattelt gerade um) und da unser Wohnort, die Stadt Langenfeld, gefühlt eigentlich ein größeres Dorf ist, sind wir uns vor einiger Zeit wieder über den Weg gelaufen. Ich hatte gehört, dass sie in der Zwischenzeit nochmal Mama geworden war, mit großem Abstand zum ersten Kind; diesmal waren es Zwillinge. Das alles hat mich neugierig gemacht. Aber lest selbst…

Julia Peters (JP): Heute ist der 30. Januar 2018, und bei mir ist diesmal Doreen Knapp zum Interview. Liebe Doreen, erzähl uns mal ein bisschen von dir: Wie alt bist du? Wie heißt du? Was hast du für eine Familie?

Doreen Knapp (DK): Ja, erstmal einen wunderschönen guten Morgen. Schön, bei dir zu sein für dieses Interview. Ich freu mich sehr! Ich heisse Doreen Knapp. Ich bin 41 Jahre alt und bin seit, jetzt muss ich gerade mal selbst rechnen, seit gut sieben Jahren verheiratet. In diese Ehe habe ich meine heute 18-jährige Tochter Pauline mitgebracht. Und mit meinem zweiten Mann Thomas habe ich 2012 noch Zwillings-Jungs bekommen, Anton und Jakob. Die kommen dieses Jahr schon in die Schule.

JP: Wie die Zeit vergeht… Wir beide haben uns ja kennengelernt, als ich selber schwanger war mit meinem zweiten Kind. Dank Doreen durfte ich damals eine wundervolle Geburt Kind erleben. Aber wie ich verstanden habe im Vorfeld dieses Interviews soll sich beruflich demnächst einiges bei dir ändern, nicht wahr? Wie sieht es denn da gerade bei dir aus?

DK: Ich bin seit 2007 freiberuflich tätig als Hebamme. D.h. ich bringe dieses Jahr schon 20 Jahre Berufserfahrung mit in meinem Hebammenkoffer. Jetzt gerade bin ich aber in so einer Umorientierungsphase zur Trainerin & Fachdozentin für Gesundheitsförderung in Unternehmen.

JP: Ich fand das damals ganz faszinierend, dieses ganze Hebammen-Thema. Ihr schaut ja in so viele Familien rein. Und deshalb habe ich gedacht, das wäre auch mal spannend, dich zu interviewen. Das Kernthema bei diesem Interview soll ja gerade sein: Wie kriegt man das hin, Beruf und Familie? Da ist es natürlich zum einen spannend von dir zu hören, wie hast du das gemacht, in der Vergangenheit mit deiner Tätigkeit als Hebamme und was hast du vielleicht bei anderen erlebt? Wo durftest du dann reingucken? Wir werden natürlich keine Namen nennen. Aber mich interessiert dein Eindruck, wie das funktioniert, gerade wenn die Kinder neu auf der Welt sind. Und weil ich glaube, dass das schon eine doch etwas härtere Zeit für alle Beteiligten ist, oder?

DK: Ja, das ist eine absolute Umorientierungszeit. Das Spannende ist immer zu sehen, wie Paare Eltern werden. Und dann ist es natürlich die Königsdisziplin, trotz Elternschaft weiterhin ein Paar zu bleiben. Das kristallisiert sich immer auch schon nach Wochen raus.

JP: Das heißt, du kannst eigentlich nach ein paar Wochen sehen, ob das mit den beiden frisch-gebackenen Eltern auch weiterhin als Paar klappt oder nicht?

DK: Ja. Eigentlich kann ich es sogar schon ein wenig früher sehen. Wenn ich die Frau schon in der Schwangerschaft begleite. Oder auch im Kreissaal, früher zwischen 2007 und 2011, als ich Beleghebamme war…da konnte ich immer schon so ein bisschen hinter die Kulissen schauen und auch erahnen: Na, klappt das mit der Partnerschaft oder geht sie irgendwann auseinander?

JP: Woran siehst du das? Wie erkennst du das?

DK: Jeder kommt ja in dem Moment im Kreissaal – oder auch generell bei dem Thema Eltern werden – irgendwann an seine persönlichen Grenzen. Es geht ganz viel um Weiterentwicklung. Frauen sind in diesen Momenten, klar, auf Schwangerschaft und Kind fokussiert. Der Mann weiß zu dem Zeitpunkt noch gar nicht so richtig, wo seine Rolle ist. Die kristallisiert sich meistens erst so nach der ersten Hälfte der Schwangerschaft raus. Also dann, wenn eigentlich schon die erste Hälfte vorbei ist. Oft fühlt er sich hilflos. Er fühlt sich zwar als Oberhaupt der Familie, das schon. Sicherlich auch evolutionsbedingt. Und gleichzeitig merkt man einfach, dass bei beiden ein großes Fragezeichen da ist. Wie gesagt: Die Frau ist sehr auf das Neugeborene fixiert. Und der Partner schwirrt so um beide rum: Da tut sich in der heutigen Zeit aber auch sehr viel durch die Elternzeit, die beiden tatsächlich bei der Rollenfindung helfen kann. Das erlebe ich gerade sehr im Umbruch… Seit wann gibt es die Elternzeit nochmal?

JP: Das ist schon eine Weile her. Das gibt es schon eine Weile. Wir hatten das schon. 2005?

 

Elternzeit hilft den Eltern, ihre Rollen zu finden

DK: Gut. Da stelle ich fest, dass Elternzeit unwahrscheinlich greift: Erstmal zu dem zentralen Thema Eltern werden, die Familie zu stärken, eine gemeinsame Zeit zu haben. Dabei hilft die gemeinsame Elternzeit tatsächlich sehr. Aber auch bei der Analyse, wo stehen wir wieder als Paar?

JP: Jetzt hast du das beruflich immer wieder gesehen. Hat dir das selber irgendwie geholfen, als du dann selber auch nochmal Zwillinge bekommen hast? Das stelle ich mir ohnehin nochmal anstrengender vor als mit einem Kind.

DK: Meine Tochter Pauline habe ich mit 23 bekommen. Biologisch ist das eine wunderbare Zeit. Ich habe damals aber auch selber gemerkt, dass mir von meiner persönlichen Entwicklung noch unwahrscheinlich viel gefehlt hat. Ich stand damals noch ganz frisch in dem Beruf. Gerade mal zwei Jahre Berufserfahrung. Ich hatte mich noch überhaupt gar nicht sortiert und war dann schwanger … nicht unbedingt nicht geplant schwanger, aber auch nicht ungeplant. Auf einmal war sie da. Und trotzdem hat mich die Zeit sehr viel geprägt dahingehend, was man alles leisten kann. Mir war immer von vornherein klar, ich möchte für meine Tochter sorgen. Weil wir auch relativ schnell auseinandergegangen sind, der Kindsvater und ich. Ich habe einfach gemerkt, dass es mit Unterstützung gut geht als Alleinerziehende. Ich wollte damals auch nicht irgendwie vom Staat abhängig sein. Und es kam damals sehr viel zusammen: Orientierungsphase beruflich – ich stehe im Kreissaal als Hebamme, bin dann schwanger. Und jetzt kam die Erfahrung des Mutterseins auch noch persönlich auf mich zu. Es war Jahre später nochmal ein großer Unterschied, dass ich 20 Jahre Berufserfahrung habe in dem Thema, und dann selbst Mutter werde. Aber egal, ob das jetzt vor 18 Jahren war oder vor sechs Jahren: In Moment der Schwangerschaft, der Geburt und auch danach bin ich auch nur Frau und werdende Mutter. Und dann stehe ich trotz aller Professionalität oft mit den gleichen Ängsten und Fragen da.

JP: Das kenne ich auch von meinem Beruf: Du begleitest die Leute in vielen schwierigen Themen. Aber wenn die gleichen Themen bei mir sind, ist eine ganz andere Nummer. Du bist emotional nochmal ganz anders beteiligt. Wie hast du das dann als Alleinerziehende hinbekommen, damals?

DK: Ich bin meinen Eltern sehr dankbar. Mein Vater ist in der Zeit in Rente gegangen. Und das passte irgendwie, und er meinte: Mensch, also wenn du möchtest, wir unterstützen dich! Wir lassen dich nicht hängen! Wir nehmen Pauline. Du musst einfach wieder vom Taunus hochziehen hier Richtung Kreis Mettmann.

JP: Du hast damals also noch woanders gelebt?

DK: Ja, im Taunus. Aber mit dem Umzug und dem Angebot meiner Eltern konnte ich meinen Werdegang weitermachen. Da bin ich auch heute noch sehr dankbar dafür, dass das so gelaufen ist. Es war mir sehr wichtig, und beide durch zu bekommen. Dass Pauline einfach sieht, dass für uns das Leben auch ohne Papa trotzdem weitergeht und man sich nicht hängen lässt. Und mein Ansporn war einfach, wirklich nicht auf den Staat zurückgreifen zu müssen.

JP: Das heißt, du hast mit voller Stelle auch weitergearbeitet?

DK: Ich habe mit einer Dreiviertelstelle weitergearbeitet. Ich bin zurückgekommen, 2001, und habe dann eine Stelle im Krankenhaus Haan angefangen. Das hat mittlerweile keine Geburtshilfe mehr. Es war ein wunderschönes Arbeiten! Ja, und nebenbei habe ich noch Hausbesuche und Geburtsvorbereitungskurse gemacht.

Das klappte organisatorisch. Auch zeitlich, da ich auch noch Zeit für Pauline hatte. Sie sagt heute, dass sie es ja gar nicht anders kannte. Deshalb ist das für sie völlig in Ordnung. Und ihre Selbstständigkeit, um mal kurz auf Pauline zurückzukommen, da merke ich auch, dass sie sehr früh sehr viel gelernt hat. Sie steht auch mit 18 selbstständig da und macht gerade aktuell eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester.

JP: Als ich dich kennengelernt habe, 2009, da warst du aber schon selbstständig geworden.

DK: Genau, ich war nach meiner Ausbildung Ende ’97 bis 2006 immer in verschiedenen Krankenhäusern im Angestelltenverhältnis. Das war auch ganz gut, weil es sicheres Geld gab. Dann gab es aber einen Bruch in einem Krankenhaus durch eine Mobbing-Geschichte. Und ich hatte gleichzeitig auch schon überhaupt keine Lust mehr auf das Angestellt sein und Schichtdienste und so. Das war dann eine Art Weiterentwicklungsschub meinerseits, ich es dann als Beleghebamme versucht habe (Anmerkung: eine Beleghebamme begleitet die Frauen während der Schwangerschaft, geht auf Abruf mit zur Geburt und macht auch die Nachsorge). Die wurden auch zu dem Zeitpunkt, 2006/2007 enorm gesucht. Und ich habe dann durch Mundpropaganda eine Stelle bekommen in Langenfeld. Ich konnte mich Ende 2007 und Anfang 2008 gar nicht vor der Nachfrage als Beleghebamme/ Privathebamme retten. Das lief sehr gut! Und auch wieder mit der Unterstützung durch meine Eltern. Finanziell hat sich die Zeit sehr gelohnt!

JP: Bis sich dann etwas mit der Gesetzgebung änderte, richtig? 2011 oder ’12, oder?

DK: Seit 2012 wird das Thema immer aktueller. Also, ich habe zu meiner Zeit für die Haftpflicht als freiberufliche Hebamme inklusive Geburtshilfe, pro Jahr etwa 2.500 Euro Haftpflichtversicherung gezahlt. Aktuell wären jetzt 2018 weit über 6.500 Euro zu zahlen. Und es ist gesetzlich festgelegt, dass wir bis 2020 auf einen Satz kommen von 9.900 Euro jährlich, inklusive Geburtshilfe.

JP: Moment, das sind 800 Euro jeden Monat – unfassbar viel!

DK: Ja, die Krankenkassen unterstützen die außerklinische Geburten mit einem Versicherungszuschuss. Aber das macht nicht unbedingt viel aus von dem netto Verdienst. Mittlerweile ist die Gebührenverordnung für Hebammen um 16 Prozent angehoben worden. Das hört sich viel an, ist es aber nicht. Und das ist festgeschrieben bis 2020. Dann wird wieder die Gebührenverordnung wieder ein bisschen verändert werden. Aber das gleicht nicht die stark gestiegenen Versicherungskosten aus. Der Beruf in der Form ist tatsächlich nicht mehr rentabel.

JP: Da könnten wir uns jetzt auch noch ganz lange drüber unterhalten. Vielleicht ergänzen wir unter dem Interview noch einen Link auf alles Wissenswerte dazu.

DK: Die Geburtshilfe Deutschland startet regelmäßig Aktionen.

JP: Machen wir mal weiter. In dieser Situation kündigten sich dann auch noch Zwillinge an?

DK: 2012 kamen Anton und Jakob. Also, ich habe 2009 meinen Mann Thomas kennengelernt und es ging alles recht schnell. Wir waren beide sehr schnell entschlossen, den klassischen Weg zu gehen. Nicht mehr lange „rumeiern“. Wir verlieben uns, wir ziehen zusammen, wir reden über Familiennachwuchs und heiraten dann auch noch. Und das hat sich alles in diesen drei Jahren geformt. Und ja, schwuppdiwupp war ich dann 2012 mit Anton und Jakob schwanger. Nein, 2011 und 2012 sind sie dann geboren. Und ja, und einen Hund haben wir uns auch noch zugelegt, nachdem wir zusammenkamen. Buzz. Unseren Australian Shepherd, den es immer noch gibt und der ein absolut treuer Begleiter ist.

JP: Das müssen sehr aufgeweckte und intelligente Tiere sein. Ist das nicht unwahrscheinlich viel Arbeit noch zusätzlich?

DK: Ja, wobei, auch da bin ich sehr dankbar: Unsere Züchterin hat gesagt, schaut nicht nach der Farbe, das machen viele. Sondern was möchtet ihr? Wir wollten gerne einen Familienhund haben, der nicht unbedingt super viel beschäftigt werden muss. Wir müssen ja auch mal zwischendurch arbeiten. Und siehe da, sie hat uns wirklich einen ganz ruhigen rausgesucht. Wenn es draußen regnet – Buzz ist mittlerweile auch schon 7 –  dann guckt der nur raus und sagt okay, ich mache jetzt mal, aber ich mag dann auch wieder reingehen. Er ist nicht der fordernde Hund. Man muss sehr auf dieses Gleichgewicht achten und sehen, was man auch bei dem Tier überhaupt noch leisten kann.

JP: Wie hat Pauline das alles aufgenommen? Neuer/ zweiter Papa, zwei Geschwister am Start, wie war das für sie? Jetzt sind wir mitten im Thema Patchwork-Familie…

DK: Ja, genau. Absolut Patchwork-Familie. Sie hat es erstmal so hingenommen, weil – und da bin ich auch ihr sehr dankbar – weil sie weiß, die Mama hat auch noch ihr eigenes Leben. Es gibt nicht nur Mama, es gibt auch die Doreen dahinter. Zwischen Thomas und Pauline hat sich alles wunderbar entwickelt. Natürlich, Streitereien bleiben nicht aus. Aber das Thema Medizin liegt bei uns sehr in der Familie und verbindet uns.

Unser Fachgebiet, die Medizin verbindet uns als Familienmitglieder

Thomas ist Narkosearzt und sie ist jetzt in Ausbildung zur Kinderkrankenschwester, ich als Hebamme…wir haben einen großen Fokus auf Medizin und Sozialkompetenzen, und wir tauschen uns oft darüber aus. Bei medizinischen Fragen bin ich manchmal gar nicht so gefragt, sondern eher der Thomas als Arzt und absoluter Fachmann. Und dass wir zusammengekommen sind, das fand sie so ganz gut und ganz normal. Da hat geholfen, dass sie zu dem Zeitpunkt auch schon im Teenager-Alter war. Mit 12, sie wurde dann 13… sie ist mir dann nicht um den Hals gefallen, aber sie hat es toleriert. Und jetzt: Es geht nicht mit ihren kleinen Brüdern, aber es geht auch nicht ohne die. Sehr spannend!  Sie macht ihr eigenes Ding, aber sie fragt genauso auch, was machen die beiden? Demnächst geht sie mit den beiden Schlittschuh fahren. So Sachen halt. Es gibt diesen großen Altersabstand. Und trotzdem bemüht sie sich dann auch mal um die beiden.

JP: Was glaubst du war in der Zeit ein Erfolgsrezept im Umgang mit ihr?

DK: Ein Erfolgsrezept? Im Teenager-Alter? Vielleicht, dass man sie doch mal an der langen Leine lässt und trotzdem immer wieder im Gespräch ist. Vor allen Dingen dann, wenn sie sich öffnen, die Kinder. Dass man dann in dem Moment ein Ohr hat.

JP: Was heißt an der langen Leine lassen? Wie hat das bei euch konkret ausgesehen?

 

Ich habe meinen Teenager machen lassen. Das hat funktioniert.

DK: Konkret hat das so ausgesehen, dass ich sie habe machen lassen. Und als dann die ersten Erfahrungen, z.B. mit Alkohol kamen, dass ich sie auch habe gewähren lassen. Und dann muss man beim Thema Alkohol vielleicht auch mal erleben über der Toilette zu hängen. Da hat sie sich dann auch indirekt entschuldigt, dass das vielleicht nicht so die klasse Idee war. Wobei mir das in dem Moment eigentlich ein wenig egal war Es war ja ihre Erfahrung! Es gab aber auch immer einen Wunsch nach Austausch von ihrer Seite, z.B. nach den Partys, wie es war, was gemacht wurde. Irgendwann fand sie es dann auch total uncool mit diesem ganzen Alkohol und „die treffen sich schon wieder zum Trinken“. Da war sie relativ schnell weg von.

JP: Das heißt, ihr habt aber relativ früh schon eine sehr große Vertrauensbasis gehabt, dass sowas überhaupt möglich war?

DK: Genau. Vielleicht einfach aufgrund unserer Geschichte. Ich habe sie immer gewähren lassen, aber auch mit der Frage ziehen lassen: Überlege, wie weit du gehst. Das fand ich spannend und das hat so gepasst.

JP: Ich finde es auch mutig, ganz ehrlich.

DK: Total. Oh ja! Ist auch eine spannende Zeit. Weil man wieder sehr viel über sich selber lernt und auch über das Thema Vertrauen. Dadurch, dass ich jung Mutter wurde, konnte ich mir auch selbst so ein bisschen in Erinnerung rufen, wie ich in dem Moment war. Oder auch, was habe ich nicht erlebt in meiner Teenagerzeit? Was habe ich später nachgeholt? Aber Pauline war jetzt auch keine, die wirklich die Puppen tanzen ließ, sondern sie war immer so in der Mitte und konnte für ein Mädchen dann auch wirklich gut abschätzen, ist das jetzt super oder ist das nicht so super, was die hier machen.  Und natürlich passieren auch immer mal Sachen. Z.B. die Geschichte mit dem Straßenschild klauen, das musste ja auch mal dann sein im Teenageralter. Da habe ich dann auch nur drüber gelacht. Es gibt auch lustige Geschichten, die sie dann erzählen. Manches hat man selber erlebt, und anderes eben nicht. Manchmal denkst du dann auch: Cool, die hat das erlebt, aber ich habe es nicht erlebt. Schade. Ich finde wir beide, auch Thomas als Stiefvater, finden das super, wie cool sie durch die Teenager Zeit durchgelaufen ist.

JP: Und jetzt die Jungs… wie erlebst du das?

DK: Jungs sind ja was anderes als Mädchen, habe ich mir sagen lassen.

JP: Ja. Kann ich unterschreiben.

DK: Für mich als Alleinerziehende war es ganz gut, dass es ein Mädchen war, weil ich mich selbst identifizieren konnte mit ihr. So und jetzt, ja, Jungs sind anders. Jungs sind „rabaukiger“. Wobei Jakob unwahrscheinlich seine Mama anhimmelt. Das ist ja auch ganz toll. Mit einem Mädchen ist man manchmal so im Konkurrenzkampf. Unbewusst. Und die Jungs lieben einen nur oder sind einfach total Jungs – da ist die Mama! Das weibliche Geschlecht. Aber der Papa ist einfach cooler im Fußball spielen.

JP: Bei uns ist gerade Quartett spielen dran. Panzer und Rennautos. Nicht gerade meine Spezialgebiete. Ja gut, aber da muss auch bei uns der Mann mit ran.

DK: Jungs tun den Männern ganz gut, denke ich. Da können sie sich nochmal zurückbeamen in die Vergangenheit. Aber zwei Jungs, da ist immer was los.

Und der Hund immer mittendrin!

JP: Ist der nicht eigentlich wie ein viertes Kind?

DK: Eigentlich ja.

JP: Wie sieht ein typischer Tag bei euch denn jetzt aus? Wie macht ihr das?

DK: Pauline wohnt mittlerweile bei meinen Eltern, in der Nähe ihrer Arbeitsstätte. Da mache ich mir auch keine Gedanken mehr. Sie geht ihren Weg. Der klassische Arbeitstag bei uns sieht so aus, dass ich schaue, dass die Jungs zwischen acht und neun Uhr im Kindergarten sind. Thomas ist dann meistens schon auf der Arbeit im Krankenhaus. Wenn der Morgentrubel vorbei ist, dann gehe ich erstmal eine Runde in den Wald mit Buzz spazieren. Das brauche ich. Das ist mein Ruhepol. Da kann ich in Ruhe nachdenken! Vielleicht auch zur Ruhe kommen und einfach nur für sich sein. Ich brauche auch die Hunderunden meistens alleine, weil ich mich dann einfach nochmal fokussiere oder orientiere, innerlich aufräume. Und dann starte ich meinen Tag, bringe Buzz nach Hause, nehme meine Hebammen-Tasche und fahre dann zu den Hausbesuchen. Ich mache nicht mehr so viele Hausbesuche, aber trotzdem liegt mehr der Beruf noch am Herzen. Ich bin weiterhin Hebamme. Gleichzeitig steht jetzt eine Umorientierung an. Also gerade eine spannende Zeit. Bei den Hausbesuchen schaue ich dann, wie es Mutter und Kind geht, aber natürlich auch, wie geht es dem Familienleben insgesamt? Wenn ich dann meistens am frühen Mittag fertig bin, steht eventuell noch einkaufen an oder ich fahre nach Hause und setze mich an den Computer, weil ich noch andere Sachen machen muss. E-Mails beantworten oder an meiner Weiterbildung arbeiten: Trainerin & Fachdozentin für Gesundheitsförderung. Ich setze mich gerade intensiv mit dem Thema Gesundheit auseinander. Das ist mein Thema! Und ich merke immer mehr, wie gestresst wir alle sind und dass wir oft gar nicht wissen, was unsere Werte sind oder Ziele. Die meiste Zeit des Tages verbringen Menschen an Ihrem Arbeitsplatz. Und genau „dort vor Ort“ wird es in den nächsten Jahren spannender, die Gesundheitskompetenz jeden Mitarbeiters zu fördern.

JP: Um wie viel Uhr ist dein Tag dann zu Ende?

DK: Meistens bin ich so um drei fertig mit der Arbeit. Dann gehe ich nochmal mit Buzz raus, um wieder in den Muttermodus umzusteigen. Und dann hole ich auf diesem Weg die Jungs ab und bin wieder Mutter.

 

Bewusste Brüche zwischen den verschiedenen Rollen als Mutter und Berufstätige klären den Geist und helfen zu fokussieren

JP: Das heißt, du machst wirklich bewusst so kleine Brüche in Form von den Spaziergängen mit dem Hund und nutzt das bewusst, um umzuschalten? Das ist ja interessant.

DK: Genau. Oder ich lasse Revue passieren, was geschehen ist oder denke darüber nach, was noch kommt. Welche Gedanken müssen nochmal fortgeführt werden? Was steht noch an, um, ja, mehr auf den Markt zu kommen mit so einem neuen Thema? Aber dann ist es auch gut.

JP: Ich finde das vom Selbstmanagement her sehr interessant, wie du dich bewusst umschaltest zwischen deinen beiden Tätigkeiten, weil du das wirklich so aktiv betreibst. Einmal zum Wechsel, dann aber auch zur inneren Klärung.

DK: Ja genau. Richtig.

JP: Ich erlebe eben immer wieder, wie sehr es die Leute stresst, wenn sie versuchen, zwei Sachen parallel zu machen. Oder gedanklich sehr schnell hin und her springen. Das ist auch so, wenn fast keine Zeit besteht zwischen “Ich bin im Büro und ich telefoniere mit einem Kunden” und dann kommen die Kinder. Wenn du z.B. noch im Auto beruflich telefonierst und hinten sitzen schon die Kinder. Habe ich auch schon oft gemacht, ist aber eigentlich unnötig stressig. Es ist schon besser, immer für eine Sache voll präsent zu sein.

DK: Ja, es klappt zwar nicht immer, aber es klappt dann besser, wenn ich bewusst eine Grenze ziehe. Z.B. wenn nachmittags das Telefon geht, dann gehe ich nicht unbedingt dran, wenn das eine unbekannte Nummer ist. Die Frauen wissen, wie sie mich erreichen können, wenn wirklich was wäre. Bei neuen Klientinnen ist das nicht böse gemeint, aber in dem Moment nachmittags möchte ich mich auf mein Mutter-Sein konzentrieren.

JP: Das ist schön. Ganz spannend, ich lerne da auch gerade wieder was für mich. Wo siehst du so deine größten Herausforderungen dabei, Familie, Kinder, Beruf zusammenzukriegen?

DK: Dann, wenn etwas schiefgeht. Zum Beispiel wirklich, wenn die Kinder mal krank sind, gerne auch in der Nacht oder über Nacht. Vorher hast du dir Gedanken gemacht, wie du alles machen möchtest, und dann funktioniert das so nicht mehr. Dass darf natürlich auch so sein. Ich frage mich in solchen Momenten immer, und das fällt mir manchmal echt schwer: Was ist das Geschenk in dem Moment? Also, was soll mir das jetzt gerade sagen, wenn einer krank wird? Was darf ich jetzt daraus lernen? Z.B. darf ich jetzt einfach mal die Arbeit sein lassen. Morgens rufe ich dann entweder die Hausbesuche an und verschiebe die Termine oder hole sie nachmittags nach, wenn mein Mann da ist. Schön ist natürlich, wenn er vormittags zuhause ist. Dann kann ich trotzdem gehen.

 

Wenn alles schief, dann hilft die Frage: Welches Geschenk bietet das Chaos?

JP: Dein Ansatz ist also, genau im Chaos zu fragen, was sich jetzt für ein Geschenk zeigt genau darin, dass es so ist? Eine der wichtigsten Grundlagen für gutes Selbstmanagement ist es ja ohnehin, anzunehmen, was ist und zu erlauben, dass es jetzt erstmal so sein darf. Nicht großartig wüten und sich ärgern.

DK: Ja genau, richtig. Und sich zu sagen: Okay, ist jetzt einfach so. Kannst es ja eh nicht ändern in dem Moment. Aber das ist echt die Königsdisziplin.

JP: Und manchmal sehr schwer. Vor allen, wenn man sich einen bestimmten Tag irgendwie besonders strukturiert hatte oder besondere Ideen oder Pläne hatte oder so.

Was gefällt dir denn jetzt an deinem Leben, so wie es gerade ist?

DK: Mir gefällt gerade meine unwahrscheinliche Neugierde auf was Neues. Also, dass ich gerade in so einer Weiterentwicklung bin und dem auch nachgehen kann. Auch wenn ich es gerade noch nicht so ganz formen und rüberbringen kann.

JP: Hast du das Gefühl, dass du mit den Kindern in diesem Alter jetzt auch einen besonderen Moment für sowas erlebst?

DK: Ja klar! Jetzt, wo sie fast sechs sind, ist es nochmal was anderes als wenn sie drei sind. Oder als Säugling beziehungsweise im ersten Lebensjahr, wo du eigentlich nur noch rotierst und erstmal Mutter bist.

Ab dem Kindergartenalter wird es einfacher

Aber ich finde, ab Kindergartenalter, ist meine Erfahrung, wird es irgendwie wieder einfacher. Wo du auch wieder Zeit für dich hast. Als sie in den Kindergarten gegangen sind, da habe ich erstmal wieder Hausbesuche angefangen und gemacht. Und merkte dann, dass ich mich schon wieder so weiterentwickelt hatte zwischen der Mutterschaft mit Pauline und dem Muttersein von jetzt. Ich habe gespürt, dass es auch noch mich gibt. Und wo möchte ich denn hin? Und das finde ich in der heutigen Zeit so spannend, dass wir Frauen uns auch weiterentwickeln können und dürfen. Und wenn du da auch noch einen Partner hinter dir stehen hast, der dich unterstützt.

JP: Was ist euer Erfolgsrezept als Paar? Wenn ich dir zuhöre, klingt das sehr viel nach „wir spielen Bälle, wir sind Team“. Wie kriegt ihr das hin?

 

Wichtig: Viel mit dem Partner reden und sich austauschen.

DK: Wir kriegen es einfach hin durch eine gute Organisation. Durch Absprachen. Auch, indem wir den anderen fragen: Findest du es in Ordnung, wenn ich das mache? Und Thomas sagt immer, wenn es dir guttut, dann mach das. Da bin ich ihm sehr dankbar für!

JP: Ich finde es insofern interessant, weil das Alter – du bist jetzt 41 – aus meiner Sicht tatsächlich ein typisches Alter ist, um sich solche Fragen, wie du sie hast, nochmal zu stellen. Entweder sind die Kinder relativ spät gekommen, dann geht es bei mir im Coaching um Themen wie Life Balance, wie kriege ich das überhaupt mit der Belastung hin? Aber ansonsten ist die 40, 41, 45 bei Frauen ein klassisches Alter, um nochmal nach innen zu schauen und sich zu fragen: War es das? Was ist es denn jetzt? Was kommt denn jetzt noch? Ohne Kinder passiert das in meinem Empfinden mittlerweile sogar noch früher. Mit Anfang 30, 35. Keine Midlife Crisis, das nicht, denn es gestaltet sich nicht wirklich immer als Krise. Aber es wirklich einfach nochmal ein Wahrnehmen von Möglichkeiten in einem gewissen Alter, in dem man vielleicht schon ein bisschen was gesehen hat und wo man immer besser ins Gefühl kommt, was für einen richtig ist.

Die Inder sagen, dass man erst mit sieben mal sieben, also mit 49 erwachsen ist.

DK: In gewisser Weise war ich schon immer in Entwicklung. Ob ich mich jetzt alleine weiterentwickelt habe, weil ich musste oder weil ich auf einmal spannende Bücher gelesen habe oder dann doch Raum für Liebe und Beziehung gegeben habe. Aber ich merke auch durch meinen Lebensweg, dass da jetzt noch so viel Potenzial ist, das ich noch ausschöpfen möchte und mich noch mehr kennen lernen möchte.

JP: Was würdest du sehr bereuen, wenn du es nicht machst? Oder wenn du es nicht gemacht hättest? Vielleicht ist es ja schon passiert?

DK: Wenn ich nicht wachsen, Fehler machen und mich neu erfahren dürfte.

JP: Du meinst, wenn du jetzt nicht die Freiheit und die Möglichkeit hättest, das zu tun?

DK: Genau!

JP: Worauf bist du stolz?

DK: Das habe ich mich letztens auch gefragt. Ich bin wirklich stolz darauf, dass ich alleinerziehend war und dabei über meine Komfortzone hinausgegangen bin und dabei derartig gewachsen bin, innerlich. Unterwegs versteht man ja vieles nicht oder findet die einzelne Situation vielleicht auch sehr doof. Aber es hat mir damals persönlich unwahrscheinlich viel gebracht. Und jetzt schöpfe ich daraus, kann Wissen weitergeben, weil ich die Situation kenne. Dass ich Betroffenen jetzt Mut machen kann. Rückblickend ist das eine große Leistung. Darauf bin ich stolz. Wo möchte ich sein, wenn auf meinem Sterbebett liege? Ich möchte sagen können: Boah! Das war ein super Urlaub hier auf Erden.

JP: Ein super Urlaub, sehr schön! Wenn du drei Wünsche frei hättest an eine gute Fee, die dir alles erfüllt… was würdest du dir wünschen?

DK: Mir fallen keine drei Wünsche ein.

JP: Hast du einen?

DK: Ich glaube, das ist so ein ganzheitlicher Wunsch: Dass wir alle uns mehr kennen lernen und daraus resultierend auch was für unsere Gesundheit machen. Denn nur wenn wir uns im Kern kennen lernen, tun wir was für unseren Körper, für unseren Geist und für unsere Seele.

JP: Das heißt, das ist ein Wunsch, den du für dich hast, aber auch für andere?

DK: Ganzheitlich für alle Menschen.

JP: Wunderschön! Und bei der Fee, da kann man ja alles wünschen. – Hast du vielleicht noch ein Geheimrezept für andere Eltern? Gibt es das? Vielleicht sogar für frischgebackene Eltern? Wenn es um Zeitmanagement oder Selbstmanagement geht oder irgendwas in der Richtung?

20 Sekunden Umarmung sind schon genug, um mehr Nähe zu erzeugen!

DK: Egal, ob an frischgebackene Eltern oder überhaupt für Paare in der heutigen Zeit, weil wir doch alle so gestresst sind: Nehmt Euch 20 Sekunden in den Arm! 20 Sekunden Zeit haben wir immer! Herz an Herz. Umarmen. Dabei wird so viel Oxytocin ausgeschüttet, unser Kuschelhormon… Und wenn man dann mal in sich hineinfühlt, vorher und nachher, dann sind das Welten! Und das ist ein Geheimrezept, was ich auch mit meinem Mann lebe. Wenn wir nur wenig Zeit haben, oder auch mit den Zwillingen ganz am Anfang, dann haben wir immer gesagt: Komm, 20 Sekunden, die Zeit haben wir!

JP: Das ist witzig und klingt sehr pragmatisch! Darf ich das als Überschrift nehmen?

DK: Ja, gerne! 20 Sekunden Zeit hat jeder! Einmal drücken. Und nicht nur kurz! Es müssen schon 20 Sekunden sein, weil sich der Hormonspiegel ansonsten nicht ausreichend verändert. Aber mit 20 Sekunden sind wir aber tatsächlich schon auf unserem höchsten Hormonlevel vom Oxytocin.

JP: Das hört sich wirklich machbar an! Werde ich gleich direkt mal testen. Gibt es denn eine Frage, die du anderen Eltern vielleicht immer schon mal stellen wolltest? Oder eine Frage, wo du sagst, da bin ich irgendwie nie hinter gekommen?

DK: Nichts Konkretes. Vieles läuft auch schon so im Unterbewusstsein ab, dass ich jetzt gerade nichts formulieren kann. Ich lerne viel bei meinen Hausbesuchen und in Gesprächen, da ich immer neugierig bin etwas zu lernen.

JP: Meine letzte Frage: Wie geht es heute noch bei dir weiter?

DK: Wenn wir gleich hier fertig sind, was übrigens schade ist, da ich noch stundenlang mit dir weiterreden könnte (lacht), dann treffe ich mich noch mit einer Kollegin. Auch da geht es wieder um den Austausch. Sie ist Ärztin. Über das Thema betriebliches Gesundheitsmanagement. Und Gesundheitsförderung in Betrieben.

JP: Also weiter auf deinem neuen Weg. Wunderbar! Immer dranbleiben! Gibt es noch irgendeine Frage, die ich hätte stellen müssen? Die du noch vermisst?

DK: Nein, ich bin rundum glücklich. Das war sehr schön!

JP: Liebe Doreen, dann danke ich dir für das Interview!

DK: Ich danke dir auch, Julia.

 

Wenn Ihr Doreen kennen lernen wollt, dann findet Ihr sie und ihre Arbeit ab dem 1.6. über:

www.doreenknapp.de

 

Mehr Informationen zum Thema gerechte Geburtshilfe findet Ihr unter:

http://www.gerechte-geburt.de/

oder auch

http://www.hebammenfuerdeutschland.de/

www.hebammenverband.de

 

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