Podcast #neuestärke 007 - Im Ignorieren liegt eine Kraft - darf ich das?

24. Apr, 2020

Manchmal haben wir einfach zu viel zu tun. Ab einem gewissen Punkt kann es hilfreich und gesund sein, Anfragen zu ignorieren. Dafür braucht es einen inneren Perspektivenwechsel, den achtsamen Umgang mit den eigenen Gefühlen und ein stetiges Üben und Leben von Vertrauen im Umgang mit sich selbst und anderen. Und das soll gehen?

Wenn du an den Punkt in deinem Leben kommst, dass es einfach alles zu viel wird, dass du wirklich zu viele Anfragen hast (welcher Form auch immer… Mails, Anrufe, Whatsapp Nachrichten, Projekte, Anfragen für persönliche Treffen/ Netzwerken etc.), dann wird es irgendwann wichtig, sich mit dem Notfallmanagementtool des Ignorierens auseinanderzusetzen. Das wird spätestens dann relevant, wenn alle anderen klassischen Methoden des Zeitmanagements wie Prioritäten setzen usw. ausgeschöpft sind.

Manchmal ist es einfach zu viel Arbeit – das gibt es!

Erste wichtige Erkenntnis: Etwas nicht zu schaffen, das ist kein Zeichen von Versagen, sondern ganz oft ein Zeichen davon, dass du erfolgreich bist und es auch einfach mal zu viel Arbeit ist. Das gibt es! Und dann ist Ignorieren tatsächlich positiv gesehen eine sehr bewusste Entscheidung für bestimmte Anfragen (und eben nicht gegen andere), mit der du die Energie für die gewählten Aufgaben sicherstellst. UND: Es ist sauschwer!

Das Wort ignorieren stammt aus dem Lateinischen: ignorare bedeutet nicht wissen (wollen).

Ich weiß nicht, wie es dir mit dem Wort geht, und ich verspüre sofort einen Widerstand dagegen. Im Sinne von, dass darf ich/ man nicht! Ein Ignorant zu sein, das ist definitiv negativ besetzt!

Und genau deswegen ist es wichtig, dabei ein sehr gutes Gefühlsmanagement zu entwickeln und eine gute Wahrnehmung der eigenen Emotionen.

Denn damit wirst du unmittelbar konfrontiert, wenn du anfängst, Nein zu sagen oder mal gezielt ignorieren möchtest. Es setzt voraus, achtsam zu sein im Umgang mit sich selbst und diese Gefühle auch wahrzunehmen. Selbstfürsorge unterstützt den Prozess und auch ein grundsätzliches Training in Achtsamkeit.

Vertrauen und loslassen – das will geübt werden!

Ganz wichtig dabei ist aber vor allem, dass du gezielt daran arbeitest, immer wieder ins Vertrauen und Loslassen zu gehen. Du darfst an deinem Selbstvertrauen üben und daran arbeiten, dass du in jedem Fall eine Lösung finden wirst und damit zurecht kommst, wenn dir etwas „durchrutscht“. Und es ist genauso wichtig, dieses Vertrauen auch immer wieder in Bezug auf andere zu üben. Das geht zum Beispiel indem du anfängst, gezielt Beziehungen zu schaffen, in denen aufgrund der vertrauensvollen Basis klar ist, warum du manchmal vermeintlich nicht lieferst. Und du darfst auch ganz gezielt an dir selbst arbeiten, dass du, wenn du ignoriert wirst, nicht direkt in „innere Filme“ fällst. Dass du das unter Umständen sofort persönlich nimmst und meinst, dass der andere etwas gegen dich hat.

Vertrauen und loslassen! Was wichtig ist, das wird passieren!

Alle Inhalte in der aktuellen Folge. Viel Spaß damit!


 

Quellenangabe:

  • Im Podcast erwähnt ist ein Artikel von Ed Battista im Harvard Business Manager online, dem ich sehr viel Inspiration für diese Folge verdanke. (letzter Abruf 22.04.2020 )

 

Alle Podcast Folgen und die früheren Blogartikel der „Halbzeit“, einem Blog für berufstätige Eltern, findest du hier

Alle Links, auch die zum Podcast auf Itunes und Spotify sowie zu Social media, d.h. für ganz viel mehr Verbindung zu mir findest du hier 

 

Wenn du das mit mir üben möchtest, dann kontaktiere mich gerne. Deine Anfrage werde ich bestimmt nicht ignorieren! Vielleicht ist genau das Thema das Richtige für ein Coaching? Das geht auch online! Ein kostenfreies Erstgespräch ist jederzeit via Zoom oder Skype möglich (max. 30min). Darin können wir gemeinsam klären, welchen Bedarf du hast, ob die Chemie stimmt und über alle weiteren Rahmenbedingungen in Ruhe reden! Ich komme gerne mit auf ein Stück deines Weges! Schreib mir hierfür gerne an kontakt(a)juliapeters.info

 

 

 

 

 

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