Urlaubsende – wie du dem Frust vielleicht etwas entgehen kannst und leichter den Einstieg in den Alltag findest

24. Aug, 2018

Die Koffer und Taschen stehen ausgeladen im Flur, draußen ist es grau am Himmel und der Urlaub ist vorbei. Bei mir macht sich spätestens dann und auch in den Tagen danach gerne so eine Art Katzenjammer breit. Keine Lust zu nix, und es dauert immer ein paar Tage, bis ich langsam wieder in den Tritt komme. In gewisser Weise ärgert mich das, weil ich mir selber die Stimmung versaue. Schließlich kann ich ja entscheiden, wie ich mich fühle, oder nicht? Dieses Jahr wollte ich das mal anders machen…

Was ich für mich herausgefunden habe:

Ich kann mich herrlich selber in die schlechte Stimmung hineinreden, innerlich. Das ist wie eine innere Stimme, die nur noch mault und sich beschwert. Ich fange an, nur noch zu sehen, was mich nervt und bin stark fokussiert auf das schlechte Gefühl. Je mehr ich mich darin suhle, desto schlimmer wird es. Also… STOP!

Gezielt den Fokus auf Schönes lenken!

  • Dieses Jahr habe ich es geschafft, nicht direkt mit einem riesigen Haufen an Terminen einzusteigen, sondern alles etwas langsamer anzugehen. Ich habe mich bewusst mit Freundinnen getroffen oder wenigstens telefoniert. Ich habe nochmal mehr abends draußen gesessen und en Himmel angeschaut. Kerzen angemacht… Tatsächlich gab es ein paar Sterne. Und der Mond ist der gleiche wie am Urlaubsort 😊.
  • Ich habe versucht (und bislang mit Erfolg), einige Urlaubsroutinen fortzusetzen. Dazu gehört bei mir dieses Jahr, morgens immer Yoga zu machen und 15min zu meditieren, BEVOR ich frühstücke oder in das Familienleben einsteige. NOCH geht das, weil noch keine Schule ist. Aber das will ich mir als festes Morgenritual weiter erhalten.
  • Wie jedes Jahr habe ich im Süden Andenken in Form von schönen Duschgelen und kleine Verbrauchsaccessoires erstanden. UND: Verrückt aber wahr, ich habe bei über 30 Grad noch Marmelade eingekocht, um diesen unglaublichen Sommergeschmack der reifen Früchte wie Nektarinen etc. zu konservieren. Davon werde ich zehren, und der Anblick der Gläser freut mich jetzt schon.
  • NATÜRLICH (und das treibt meinen Mann jedes Jahr in den Wahnsinn) habe ich schon auf der Rückfahrt angefangen, die nächste Tour zu planen. Dabei geht es mir gar nicht darum, schon alles fest zu planen, sondern ich bringe mich so gedanklich in eine Vorfreude. 10h Autofahrt wollen ja auch gedanklich überbrückt werden…
  • Wäsche habe ich diesmal schon vor Ort gewaschen. War nicht viel und trocknete viel schneller als hier. Total toll: der typische Wäscheberg zuhause entfiel. (Hatte ich schon mal geschrieben, dass ich Wäsche falten, bügeln und wegräumen GAR nicht mag?)
  • Und jetzt eben habe ich mir (mal wieder) alle schönen Bilder und vor allem die Videos angeschaut. Und einfach in Erinnerungen geschwelgt.

Diese Woche habe ich auf Instagram und Facebook nachgefragt, was andere so machen, um diesen ersten Urlaubsfrust zu überwinden…

  • Es gibt Menschen, die einfach grundsätzlich unterwegs sind und als digitale Nomaden um die Welt ziehen. Da entfällt die Thematik automatisch. Also wenn du zu sehr unter Heimkommen leidest, dann solltest du dich fragen, ob das vielleicht ein Berufsbild sein könnte… siehe auch zB Dr. Sonja Jäger.
  • Den Trick mit dem Fortsetzen der Urlaubsroutinen scheinen andere auch zu nutzen. Spazieren gehen kam zur Sprache, Wasser und Sonne genießen, so gut es geht.
  • Eine Rückmeldung beinhaltete, dass diejenige sich mentale Erinnerungspäckchen macht, um diese gezielt bei Bedarf auszupacken und wieder neu in Erinnerung zu holen. Auch sehr schön!

Nach einer Woche die Checkfrage: Bin ich wieder zuhause angekommen?

Schon, ja. Der Körper sowieso. Der Geist ist zu 5-10% noch dort.

Und vielleicht lasse ich ihn  da auch noch eine Weile. Schließlich sind hier gerade die Wolken am Himmel, und ich kann ja wählen, wie sehr ich das wahrnehmen möchte.

Hast du noch Ideen?

 

 

 

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